Persönlichkeiten

Viele Menschen haben die Geschichte dieses einzigartigen Höhenweges geprägt und einige Namen sind unsterblich mit dem Thüringer Rennsteig verbunden. Eine Reihenfolge bilden zu wollen scheint keinem der Männer und Frauen gerecht zu werden und so sei die Nennung hier auch nicht als Reihenfolge zu verstehen.

1951 erklang zum ersten Mal das berühmte Rennsteiglied. Sänger und Autor Herbert Roth hatte mit diesem Lied ein Stück Geschichte geschaffen. Herbert Roth war nicht nur in der ehemaligen DDR einer der populärsten Vertreter Thüringens. Er liebte den Rennsteig und zeigte das in vielen seiner Lieder.

1703 erschuf Christian Juncker eine erste Rennsteigbeschreibung und ging somit in die Geschichte des Thüringer Kammweges.

Prof. Dr. phil. Ludwig Hertel gilt vielen als Urvater des Rennsteigvereins, seit er 1892 im Gästebuch des Rennsteig-Waldhauses einen Aufruf zur Gründung eines Rennsteigvereins eintrug. Der am 24. Mai 1896 gegründete Rennsteigverein bestimmte Ludwig Hertel zu seinem ersten Vorsitzenden.
August Trinius war einer der führenden Autoren zahlreicher Wanderbücher seiner Zeit. Viele diese Bücher sind auch heute noch unentbehrliche Reisebegleiter und machen eine Wanderung erst richtig interessant.

Als die Thüringer Waldfrau wird Luise Gerbing bezeichnet. Sie verfasste viele Bände über Flur und Fauna. Zu ihren bedeutendsten Werken gehört das Flur- und Forstnamenbuch aus dem Jahr 1910. Ebenfalls zu ihren Forschungsgebieten zählte die Geschichte und Lebensweise der Thüringer Bevölkerung.

Einer der größten Namen neuerer Zeit ist der des langzeitigen Fürststehers des Rennsteigvereins Dr. phil. Julius Kober. Von 1937 bis ins Jahr 1970 war Julius Kober der Fürsteher des Rennsteigvereins.

Viele Menschen prägten das Gesicht des Rennsteiges und einige wenige gingen in die Geschichte ein.

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